Hej,
es gäbe viele Worte, die ich zum letzten Jahr sagen könnte.
Es war ein aufwühlendes, anstrengendes, hartes Jahr, voll von Dingen die mich getroffen haben, aber auch voller schöner, kleiner Momente, die mich glücklich machten und immer noch glücklich machen, wenn ich an sie zurück denke.
Doch was geschehen ist, ist geschehen und so lasse ich das alte Jahr ruhen … es ist abgeschlossen und ein neues Kapitel ist aufgeschlagen. Selbst, wenn es nur ein Kalenderjahr ist, das vorbei gegangen ist – man lebt ja doch auch im Rhythmus des gregorianischen Kalenders, ob man nun möchte oder nicht.
Ich habe die Ablage geleert, in der sich über die letzten Wochen Gedanken getürmt haben, habe ein bisschen reflektiert und ein paar Dinge beschlossen, über die ich schon lange nachdenke.
Unter anderem habe ich festgestellt, dass ich mich nicht über Dinge ärgern muss, die außerhalb meines Verantwortungs- und Aktionsbereichs liegen. Es gibt Dinge, die kann man nicht ändern. Es gibt Dinge, die muss man auch gar nicht ändern. Mit ein paar Macken muss man leben lernen … man kann nicht alle Falten ausbügeln, denn ein paar Falten braucht jeder Mensch, jedes Lebewesen, jedes Ding.
Falten sind gut. Falten zeugen davon, dass man lebt.
Zum neuen Jahr habe ich dagegen nicht viel zu schreiben. Es begann ruhig, entspannt und unter lieben Menschen, mit denen mich viel verbindet. Es sind nur ein paar Sachen, die ich mir vornehmen möchte, aber wenn ich sie umsetze, werden sie viel verändern. Die kleinen Dinge sind es, die den Unterschied machen.
Klarheit. Einfachkeit. Entschlossenheit.
Wissen-was-ich-will-und-wer-ich-bin.
Das wünsche ich mir für dieses Jahr.
Und ich wünschte mir, es wäre endlich richtig Winter. Die Natur braucht Kälte und Frost.
Ich brauche Kälte, ich brauche Frost.
Hej då,
Acalanthis